Wichtiger Rückschritt in der öffentlichen psychischen Gesundheit: Psychologenverband äußert tiefe Besorgnis über angekündigte Kürzungen
Originalbeitrag: “Un grave retroceso en la salud mental pública del país”: Colegio de Psicólogos expresa su profunda preocupación por anuncios de recortes Psychologenverband warnt vor «Zerschlagung» der öffentlichen psychischen Gesundheit Der Psychologenverband von Chile A. G. äußerte seine «ernsthafte Besorgnis» über die vorgeschlagenen Budgetkürzungen, die, falls umgesetzt, «die praktische Zerschlagung der staatlichen Versorgung im Bereich psychischer Gesundheit» zur Folge hätten.
In einer Erklärung, die vom Nationalvorstand veröffentlicht wurde, wird gewarnt, dass diese Maßnahme die staatliche Präsenz in der Primärversorgung auf null reduzieren würde, was als Zugangspunkt für die Mehrheit der Bevölkerung betrachtet wird. Das Dokument betont, dass diese Programme «keine geringfügigen Positionen oder redundanten Initiativen» sind, sondern die «fundamentale Architektur des Gesundheitssystems», die über Jahrzehnte aufgebaut wurde. In diesem Sinne wird hervorgehoben, dass psychische Gesundheit auf primärer Ebene mit multidisziplinären Teams behandelt werden muss, und dass ihre Streichung eine «politische Entscheidung» darstellt, die als «fachlich inakzeptabel» angesehen wird.
Streichung von Programmen und Auswirkungen auf gefährdete Bevölkerungsgruppen Die Erklärung weist auf eine lange Liste von Programmen hin, die eingestellt werden sollen, darunter Psychische Gesundheit in APS, psychosoziale Begleitung, PRAIS, Gemeindepflege, Programme für Alkohol und Drogen, Geschlechtsidentität, Trans-Gesundheit, Suizidprävention, Demenz, häusliche Pflege, Betreuung von Migranten und Unterstützung für Menschen mit Behinderungen. Der Verband warnt, dass die Auswirkungen besonders gravierend für Kinder und Jugendliche wären, da die Kürzungen spezialisierte Interventionen bei Missbrauch und sexueller Gewalt gegen Kinder betreffen würden. «Ein Kind, das in einem Reparaturprogramm wegen sexualisierter Gewalt betreut wird, aber keinen gleichzeitigen Zugang zu psychiatrischer Versorgung hat, erhält keine umfassende Versorgung», wird im Text betont, wobei unterstrichen wird, dass dies die Qualität der Beweismittel in gerichtlichen Verfahren beeinträchtigt.
Risiken von Suizid, Diversität und indigenen Völkern Der Verband warnt auch vor der Streichung des Nationalen Suizidpräventionsprogramms und hebt hervor, dass Chile eine Quote von 9,5 Suiziden pro 100. 000 Einwohner verzeichnet. «Die Streichung des einzigen nationalen Programms zur Prävention in diesem Bereich (…) stellt einen Rückschritt mit potenziell tödlichen Folgen dar», warnt die Erklärung.
Im Bereich der Diversität wird die Streichung von Programmen zur Geschlechtsidentität und Trans-Gesundheit als «offensichtlicher Rückschritt» qualifiziert, wobei betont wird, dass trans Personen höhere Raten von Depressionen, Angstzuständen und suizidalen Ideen aufweisen. Zudem wird das Ende des Sonderprogramms für Gesundheit und indigene Völker in Frage gestellt, da dies kulturelle und territoriale Barrieren beim Zugang zur Versorgung vertieft. Reparatur, Erinnerung und strukturelle Konsequenzen Der Text warnt auch vor den Auswirkungen auf das Programm zur Reparatur und umfassenden Gesundheitsversorgung (PRAIS), das für Opfer von Menschenrechtsverletzungen gedacht ist, dessen mögliche Ausschluss von Kürzungen vom Verband gefordert wird.
«Die Verantwortung des Staates für die Entstehung dieses Schadens zu leugnen, bedeutet, Reparaturverpflichtungen zu ignorieren», betont er. In struktureller Hinsicht erkennt die Organisation fiskalische Herausforderungen an, lehnt jedoch ab, dass die Einsparungen im Bereich der psychischen Gesundheit erfolgen. «Die Kürzung der psychologischen Versorgung ist nicht einfach die Streichung eines Haushaltsansatzes: es ist die Übertragung von Kosten auf die Familien», heißt es, und hinzugefügt wird, dass dies zu einer größeren Belastung für Krankenhäuser, Justizsysteme und soziale Schutzmechanismen führen wird.
Forderungen an die Regierung und Aufruf zum Handeln Der Psychologenverband fordert das Gesundheitsministerium und das Finanzministerium auf, diese Programme vollständig von Budgetkürzungen auszunehmen und deren dauerhafte Fortführung zu garantieren. Zudem wird gefordert, dass die Haushaltsdiskussion 2027 die Beteiligung von sozialen Organisationen und betroffenen Gemeinschaften einbezieht. Abschließend ruft die Erklärung die Fachgemeinschaft auf, sich öffentlich zu äußern und das Recht auf psychische Gesundheit als essenziellen Bestandteil der menschlichen Würde zu verteidigen.
«Es ist keine entbehrliche Ausgabe. Es ist eine unverzichtbare Verantwortung der öffentlichen Hand», schließt das Dokument, das am 25. April 2026 in Santiago datiert wurde.
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