Warnung vor steigender Gewalt gegen Umweltschützer in Aysén: Schutzantrag wegen Belästigungen und Verleumdungen eingereicht
Originalbeitrag: Alerta por escalada de violencia contra defensores ambientales de Aysén: interponen recurso de protección por hostigamientos y difamaciones Corte von Coyhaique erhält Schutzantrag von Umweltschützern nach Anstieg von Belästigungen und Verleumdungen Die rechtliche Maßnahme zielt darauf ab, die Ehre von Gemeindeleitern zu schützen, die in von dem ehemaligen Senatskandidaten Manuel Anabalón Jeldres verbreiteten Videos beschuldigt werden, Gelder zu verfolgen, um die lokale Wirtschaft zu «boykottieren». Nach dieser Maßnahme berichten zwei der Leitenden, dass Unbekannte illegal in ihre Häuser eingedrungen sind. Vier prominente soziale Führungspersönlichkeiten und Umweltschützer aus der Region Aysén haben einen Schutzantrag bei der Corte de Apelaciones von Coyhaique eingereicht, wie eine Mitteilung der Organisation „Aysén Reserva de Vida“ bekannt gab.
Die Maßnahme beklagt die massenhafte Verbreitung von als falsch bezeichneten Inhalten durch den ehemaligen Senatskandidaten Manuel Anabalón Jeldres, die ihr verfassungsmäßiges Recht auf Ehre verletzt haben und ihre körperliche Integrität gefährden, so die Angaben. Der Konflikt eskalierte nach der Verbreitung von Videos auf TikTok und Facebook, die mittlerweile 60. 000 Aufrufe erreicht haben.
Darin beschuldigt Anabalón Daniel Caniullán, Nelson Millatureo, Paolo Matissine und Peter Hartmann, 500 Millionen Pesos von einer norwegischen Organisation erhalten zu haben, um die lokale Wirtschaft zu «boykottieren». Die Betroffenen weisen diese Behauptungen als falsch zurück und behaupten, sie seien böswillig auf Grundlage eines Berichts von TVN veröffentlicht worden, der am 22. März ausgestrahlt wurde.
Die Schwere dieser medialen Exposition hat sofortige Konsequenzen gehabt: Nach der Viralität der Videos und dem Einreichen des vorsorglichen Antrags gab es illegale Durchsuchungen im Haus von Peter Hartmann und kürzlich einen weiteren illegalen Zutritt zu Paolo Maticinis Wohnung, was zu Schäden und Diebstahl von persönlichen Gegenständen führte. Die Antragsteller – handwerkliche Fischer, Kommunikatoren und Architekten mit jahrzehntelanger Erfahrung im Schutz der Umwelt und der indigenen Kulturen Patagoniens – versichern, dass sie niemals Gelder in der genannten Höhe erhalten haben, weder bezüglich des Betrags noch zu einem angeblichen Ziel eines „boykotts“ der Wirtschaft. Die Verteidigung der Führungspersönlichkeiten betont, dass solche tendenziösen Narrative in Massenmedien und sozialen Netzwerken als Katalysatoren für Gewalt fungieren und sie dem Risiko aussetzen, als „Verräter“ abgestempelt zu werden, was ihre Sicherheit in ihren eigenen Territorien gefährdet.
Der Antrag fordert die Löschung der verleumderischen Inhalte, das Verbot ähnlicher neuer Veröffentlichungen und eine Anordnung zur Nichtinnovation, um das Leben und die Ehre der Leiter während des Verfahrens zu schützen. Kontext: Territorialkonflikt und Lafkenche-Gesetz Dieses Belästigungsszenario ist eingebettet in die hohe Spannungen zwischen der Lachszuchtindustrie und den lokalen Gemeinden um die Kontrolle der Küstenlinie. Der Kern der Auseinandersetzung ist das Gesetz 20.
249 (Lafkenche-Gesetz), das die Schaffung von Maritimen Küstenräumen für Ureinwohner (ECMPO) erlaubt. Während die indigenen Gemeinschaften versuchen, ihre traditionellen Nutzungen an der Küste zu bewahren, haben Sektoren, die mit der Industrie verbunden sind, Kampagnen gestartet, um diese Verwaltungsfiguren im Meer zu beschränken. Laut den Antragstellern sind die Anschuldigungen von „ausländischer Finanzierung“ eine Strategie zur ethischen Delegitimation derer, die die marinen Ökosysteme gegen die Expansion der Lachszucht in der Region verteidigen.
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