Thüringer Bläserensemble auf Konzerttournee durch Chile
«Die Musik ist magisch – sie überwindet alle Barrieren» Entre el 5 y el 19 de abril de 2026, un ensamble de bronces de la escuela Emil-Petri de Arnstadt, en el estado alemán de Thüringen, recorrió Chile por cuarta vez. Siete jóvenes músicos, acompañados por sus profesores Ute Robst y Michael Pohle, ofrecieron conciertos en la Albert-Schweitzer-Schule de Bajos de Mena, en la Embajada de Alemania en Vitacura, en el Hogar Alemán Tupungato, en los colegios alemanes de Frutillar, Los Ángeles, Valparaíso y Villarrica, además del Colegio Santa Úrsula de Maipú y la escuela de la Fundación Papageno en Villarrica Organisiert wurde die zweiwöchige Tournee von Verónica Tapia von Zerner, die das soziale Projekt «Musikreise» initiiert hat, das seit 2018 musikalischen und kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Chile fördert. Bereits 2024 hatte der Thüringer Bläserchor mit einer Konzertreise durch Chile große Resonanz ausgelöst.
Auch diesmal stand neben der Musik vor allem die Begegnung mit Menschen im Mittelpunkt. «Positive Veränderungen für Kinder und Jugendliche» «Die Musik ist magisch, sie überwindet alle sprachlichen und sozialen Barrieren», sagt Verónica Tapia. «Es spielt keine Rolle, welche Sprache die Kinder sprechen – durch die Musik kommunizieren sie miteinander und haben Freude.
» Die Tournee führte das Ensemble nicht nur an Deutsche Schulen, sondern auch in sozial benachteiligte Stadtviertel und ländliche Regionen. Besonders bewegend waren laut Verónica die Konzerte in der Albert-Schweitzer-Schule in Bajos de Mena gemeinsam mit dem Jugendorchester OBAM (Orquesta Bajos de Mena) sowie in der Schule San Luis de Liumalla bei Villarrica zusammen mit der Big Band Do Re Mi der Fundación Papageno. Gerade diese Begegnungen seien besonders wertvoll: «Die Musikreise entstand aus dem Traum, durch Bildung und Musik positive Veränderungen für Kinder und Jugendliche zu schaffen – vor allem in sozial schwächeren Gemeinschaften unserer Gesellschaft.
» Gastfreundschaft und Herzlichkeit Für die deutschen Schülerinnen und Schüler wird die Tournee unvergesslich bleiben, wie Ute Robst berichtet: «Die Reise war wieder traumhaft schön. So viele Eindrücke und Erlebnisse. » Besonders in Erinnerung geblieben seien die Gastfreundschaft und die gemeinsamen Begegnungen – und auch die gemeinsamen chilenischen Mahlzeiten.
Einige Schüler hätten sogar Dosen mit Manjar als Souvenir mit nach Deutschland genommen. Großen Eindruck hinterließ auch die Landschaft im Süden Chiles. «Diesmal sind wir bis nach Puerto Varas gefahren.
So weit südlich waren wir noch nie», berichtet Ute Robst. «Die Landschaft mit Vulkanen, Seen, Bergen und Wasserfällen war unbeschreiblich schön. » Ein Höhepunkt der Reise war laut den thüringischen Lehrern der Besuch in Frutillar.
Dort sei die Gruppe in der Deutschen Schule außergewöhnlich herzlich empfangen worden. An dem Konzert, an dem alle Klassen der Deutschen Schule Frutillar teilnahmen, wirkten auch Schülerinnen und Schüler der schuleigenen Rockband sowie des Musikworkshops der Deutschen Schule mit. Zu den Aktivitäten mit den Thüringern gehörte außerdem die Aufführung des französischen Liedes «Sur le pont d’Avignon».
Die jungen Musiker aus Deutschland trafen sich zudem mit den Kindern der Vorschule, mit denen sie bekannte Kinderlieder sangen. Als Ehrengast nahm der deutsche Honorarkonsul in Puerto Montt, Tomas Bollinger, an der Veranstaltung teil. Er betonte die Bedeutung solcher Begegnungen, die junge Menschen durch die Musik als universelle Sprache miteinander verbinden.
Neue und alte Verbindungen Auch musikalisch entstanden neue Verbindungen. In Los Ángeles verbrachten die Jugendlichen nach einem gemeinsamen Konzert mit einem Chor einen musikalischen Abend voller Tanz und Gesang. «Die Schüler waren voll dabei», erinnert sich Robst.
Besonders bewegend war zudem der Besuch einer Schule von Mapuches mitten im Wald. Dort musizierten Kinder, die über die Fundación Papageno Instrumentalunterricht erhalten hatten. «Ein zehnjähriger Schlagzeugspieler war ein außergewöhnliches Naturtalent», bemerkte Ute Robst.
Zwischen der Emil-Petri-Schule und mehreren chilenischen Einrichtungen bestehen inzwischen enge Beziehungen. Schulen wie die Albert-Schweitzer-Schule oder die Deutschen Schulen in Villarrica und Los Ángeles wurden bereits mehrfach besucht. «Es hat sich ein echtes Freundschaftsband entwickelt», sagt Verónica Tapia.
«Eine gute Mischung aus Konzerten, Begegnungen und Freizeit» Zu den Höhepunkten der Reise gehörte für die Jugendlichen auch das Konzert in der Deutschen Botschaft in Santiago. «Das war das wichtigste und aufregendste Konzert der ganzen Reise», berichtet die Lehrerin. Die Gruppe sei dort sehr herzlich empfangen worden.
Beeindruckt zeigten sich die deutschen Schüler außerdem von den Schuluniformen in Chile. «Unsere Schüler fanden die Uniformen so toll und meinten, das wäre auch für Deutschland eine gute Sache», erzählt Robst lachend. Ute Robst fasst zusammen: «Die Reise war wunderschön – eine gute Mischung aus Konzerten, Begegnungen und Freizeit.
» Besonders gefreut habe sie, dass keines der Kinder Heimweh gehabt habe: «Alle wollten am liebsten noch viel länger in Chile bleiben. » Weitere Projekte in Planung Für 2027 seien bereits neue Projekte geplant: Lehrer aus Arnstadt sollen Villarrica besuchen und umgekehrt chilenische Lehrkräfte nach Thüringen kommen. Auch das soziale Projekt Musikreise wird mit einer Tournee des Chors der Deutschen Ursulinenschule Maipú zwischen dem 30.
August und dem 13. September dieses Jahres fortgesetzt. Verónica Tapia berichtet: «Zwei Wochen lang werden wir Städte wie Erfurt, Jena, Eisenach, Weimar und Arnstadt in Thüringen besuchen.
Vor der Rückreise werden wir außerdem Köln kennenlernen, wo sich die Reliquien der heiligen Ursula befinden. » Das Programm umfasst fünf Konzerte, die in Schulen und Kirchen stattfinden werden. Darüber hinaus sind kulturelle Besuche in Museen, Schlössern und Kathedralen sowie Begegnungen mit den Gemeinschaften geplant, die die jungen Sänger empfangen werden.
Die Reise wird durch Spenden von Unternehmen und Privatpersonen finanziert. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann sich an Verónica Tapia wenden: holamusikreise@gmail.
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