Miguel de Cervantes zum 410. Todestag
Er gab der spanischen Sprache seinen Namen Soldado, poeta, dramaturgo y novelista, Miguel de Cervantes creó con «Don Quijote de la Mancha» una obra con una estructura narrativa novedosa, ingenio en la imaginación de situaciones, un humor fresco que se renueva constantemente, una sorprendente riqueza de léxico y un estilo liviano, que permiten que su lectura sea placentera de comienzo a fin. Su «Don Quijote de la Mancha» es una de las cumbres de la literatura universal y ha inspirado a pintores, compositores, poetas y cineastas a crear innumerables trabajos sobre el curioso personaje, que siempre ha vuelto a fascinar al público. Am 7.
Oktober 1571 begegnen sich im Golf von Patras (Griechenland) zwei riesige Geschwader: das des Osmanischen Reiches und das der katholischen «Liga Santa», die von Papst Pius V. organisiert wurde, um die Islamisierung Europas aufzuhalten. Insgesamt 400 Kriegsschiffe treffen aufeinander und führen einen gewaltigen Kampf, der als Seeschlacht von Lepanto in die Geschichte eingegangen ist.
Im Inneren der Galeere «Marquesa» liegt der 24 Jahre alte Soldat Miguel de Cervantes mit hohem Fieber im Bett. Er steht kurzentschlossen auf, greift zur Waffe und begibt sich auf das Beiboot, wo er sich tapfer und unermüdlich dem Feind stellt. Zwei Arkebusenschüsse treffen ihn am Oberkörper.
Er rafft sich jedes Mal auf und kämpft weiter, bis ein dritter Schuss ihm eine Sehne der linken Hand zerfetzt. Die Seeschlacht ist gewonnen, Cervantes erhält für seinen Mut im Kampf einen zusätzlichen Sold von vier Dukaten. Nach sechs Monaten in einem Krankenhaus in Messina ist er geheilt, aber die Hand ist für den Rest seines Lebens unbrauchbar.
Der Vorfall bringt ihm den Beinamen «El manco de Lepanto» («der Einhändige von Lepanto») ein. Cervantes beteiligt sich an weiteren Feldzügen, um schließlich 1575 mit der Galeere «Sol» heimwärts zu reisen. Eine türkische Korsarenflotte fängt bei Cadaqués de Rosas das Schiff auf, nimmt ihn gefangen und versklavt ihn.
Die Türken finden in seinem Besitz Empfehlungsschreiben von Johann von Österreich, dem christlichen Oberbefehlshaber der Schlacht von Lepanto; sie vermuten, dass Cervantes eine wichtige Person ist und setzen ein entsprechend hohes Lösegeld für ihn fest. Er unternimmt in den folgenden Jahren vier Fluchtversuche, die allesamt scheitern. Jedes Mal schützt er seine Helfer, übernimmt allein die volle Verantwortung und setzt sich harten Verhören und grausamer Folter aus.
Im September 1580 kann er endlich freigekauft werden und nach Spanien reisen. Als Geheimagent in Oran Von 1580 bis 1582 kämpft er für Philipp II. gegen Portugal.
Cervantes ist durch das Lösegeld, das seine Familie für ihn aufbringen musste, hochverschuldet und meldet sich am spanischen Hof an, der nun in Portugal seinen Sitz hat. Er erhält aufgrund seiner Kenntnisse der nordafrikanischen Bräuche einen geheimen Auftrag, den er in Oran (heute Algerien) erfüllt. Er bekommt für die Mission 50 Escudos und kehrt über Lissabon nach Spanien zurück.
Nun versucht er, als Schriftsteller Geld zu verdienen. Er veröffentlicht ohne nennenswerten Erfolg das Theaterstück «Los tratos de Argel», in dem er seine Erfahrungen in der Gefangenschaft verarbeitet. Die Hirtennovelle «La Galatea» verkauft sich ebenfalls nicht gut, obwohl Cervantes sie für ausgesprochen gelungen hält und eine Fortsetzung plant.
Den Wunsch kann er sich jedoch zeitlebens nicht erfüllen. In der Buchverbrennungsszene des «Quijote» landen mehrere Hirtennovellen im Feuer. Der Pfarrer und der Barbier retten die «Galatea» vor den Flammen und verkünden, dass bald ein zweiter Teil erscheinen wird.
Parallel zu seinen literarischen Tätigkeiten arbeitet Cervantes als Staatsbeamter, um zum Beispiel als Versorgungsbeauftragter Oliven, Olivenöl, Weizen und Gerste einzusammeln. Ab 1594 übt er das unliebsame Amt eines Eintreibers von Steuernachzahlungen aus. In Vélez-Málaga muss er 277.
040 Maravedíes einziehen, kann aber bei der Abrechnung nur 136. 000 vorweisen und den fehlenden Betrag nicht rechtfertigen. Er wird zu drei Monaten Zuchthaus verurteilt, wo er das Projekt des «Quijote» ausarbeitet und vermutlich auch zu schreiben beginnt.
Die schlechten Ritterromane im Visier Das Werk ist eine Satire auf die Ritterromane («novelas de caballería»), die damals äußerst beliebt waren und deren literarische Qualität zwischen hervorragend und erbärmlich pendelte. Don Quijote, der eigentlich Alonso Quijano heißt, ist ein verarmter Hidalgo (Edelmann), der derart viele Ritterromane liest, dass er verrückt wird und sich nun einbildet, selbst ein Ritter zu sein. Er zieht mit seinem treuen Diener Sancho Panza auf Abenteuersuche los und gerät dabei in die überraschendsten Situationen.
Cervantes’ kurzweilige Schilderung bedient sich eines überaus reichen Wortschatzes. Seiner Fantasie bei der Erfindung von Situationen und der Beschreibung der höchst originellen Figuren scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Sein Humor überrascht den Leser immer wieder und die Anzahl der enthaltenen tiefgründigen Sprüche, die zu berühmten Zitaten wurden, ist enorm.
Mit dem «Quijote» entstand ein literarisches Werk, das mit den Schöpfungen von Dante Alighieri, Shakespeare und Goethe gleichgestellt wird, und das nach der Bibel das meistverkaufte Buch im Abendland ist. Sein Umgang mit der spanischen Sprache wird von Experten derart hoch geschätzt, dass sie als «el idioma de Cervantes» (Cervantes’ Sprache) bezeichnet wird. Miguel de Cervantes starb verarmt vor 410 Jahren, am 22.
April 1616, in Madrid, wo er im Konvent der Barfüßigen Trinitarierinnen beerdigt wurde.
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