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«Der, die, das» – der Frust mit den Artikeln
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15:01 · Chile

«Der, die, das» – der Frust mit den Artikeln

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Wie DSC-Schüler Sebastián eine Lern-App entwickelte Sebastián Grüttner, alumno del Colegio Alemán de Concepción, desarrolló la aplicación de aprendizaje «Apfel+». En una entrevista con Arne Dettmann, asistente de dirección del Colegio Alemán de Concepción, cuenta cómo surgió la idea. Wie kamst du auf die Idee, eine eigene App zum Deutschlernen zu entwickeln?

Wenn meine Mitschüler und ich Deutsch gelernt haben, gab es immer das Problem mit den Artikeln. Es war sehr schwierig, sie sich zu merken, und es wurde schnell langweilig. Deshalb dachte ich, es wäre eine gute Idee, ein System zu entwickeln, bei dem das Lernen dynamischer und unterhaltsamer ist.

Die anderen Spielmodi kamen später dazu, zum Beispiel Verben, Adjektive und Wortschatz. Eine App zu programmieren ist eine große Aufgabe. Wie lange hast du an «Apfel+» gearbeitet und was war die größte Herausforderung dabei?

Ich habe ein Schulhalbjahr an der App gearbeitet, wobei ich einen großen Teil der Zeit da-rauf verwendet habe, die Inhalte besser zu strukturieren. Die größte Herausforderung war es, eine sinnvolle Lernprogression zu erreichen. Man beginnt mit einfachen Themen wie Obst und endet bei komplexeren Verben.

Was unterscheidet «Apfel+» von anderen Sprach-Apps? Was ist deiner Meinung nach die hilfreichste Funktion für deine Mitschüler? Ich denke, es gibt sehr gute Apps, um andere Sprachen im App Store zu lernen.

Beim Deutschen ist jedoch die Grammatik entscheidend, und genau das fehlt oft. Deshalb konzentriert sich «Apfel+» stärker auf spezifische Aspekte wie die Artikel der, die, das. Das ist wahrscheinlich auch die hilfreichste Funktion, besonders für diejenigen, die nicht gerne mit Papier und Stift lernen.

Wer hat dich bei diesem Projekt unterstützt? Meine kleine Schwester María Jesús hat die Idee immer unterstützt und mir ständig Vorschläge gemacht. Oft habe ich mich gefragt: «Könnte sie dieses Level problemlos schaffen?

» Das hat mir geholfen, den Schwierigkeitsgrad besser auszubalancieren. Du bist in der neunten Klasse. Interessierst du dich auch in deiner Freizeit für Informatik und Technik?

Kannst du dir vorstellen, später beruflich in diesem Bereich zu arbeiten? Ich sehe solche Projekte gerne als Möglichkeit, ein Hobby zu nutzen, um anderen zu helfen. Anfangs habe ich nicht daran gedacht, das beruflich zu machen, aber das Entwickeln von Apps ist eine Fähigkeit, die mir in Zukunft auf jeden Fall nützlich sein kann.

Deshalb würde ich diesen Bereich gerne weiter erkunden. Was möchtest du anderen Schülern sagen, die vielleicht auch eine Idee für ein eigenes Projekt oder eine App haben, sich aber noch nicht trauen? Das Wichtigste ist, einfach anzufangen – auch wenn es nur etwas Kleines ist.

Außerdem muss man lernen, mit Frustration umzugehen, denn Fehler gehören zum Prozess dazu. Entscheidend für den Fortschritt ist, was man aus seinen Fehlern macht und wie man sie nutzt, um sich zu verbessern.

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