Bürgermeisterin von Hualaihué legt Schutzantrag wegen Haushaltskürzungen von Kast vor: Lokale Gesundheitsstationen drohen mit Notdienstentzug
Originalbeitrag: Alcaldesa de Hualaihué presentó recurso de protección por recorte presupuestario de Kast: Postas locales quedarían sin servicio de urgencias Bürgermeisterin von Hualaihué legt Schutzantrag wegen Haushaltskürzungen von Kast vor: Lokale Gesundheitsstationen drohen mit Notdienstentzug Die Bürgermeisterin von Hualaihué, Cristina Espinoza, hat heute bei dem Berufungsgericht in Puerto Montt einen Schutzantrag eingereicht. Grund dafür sind die Haushaltskürzungen im Gesundheitsbereich, die von der Regierung Kast umgesetzt wurden und, so Espinoza, die Gesundheitsversorgung ihrer Gemeindebewohner erheblich gefährden. Vor einigen Wochen hatte Bürgermeisterin Espinoza die Verwaltung von Kast scharf für die gestiegenen Kraftstoffpreise kritisiert, was sie in einem weit verbreiteten Video auf ihren Social-Media-Kanälen zum Ausdruck brachte, in dem sie eingestand, für den Führer der Republikaner-Partei gestimmt zu haben.
Jetzt nutzte sie erneut diese Plattform und erklärte zunächst, dass sie «tief besorgt» sei. «Seit gestern koordiniere ich mich mit unserem Direktor des Gesundheitszentrums Cesfam Río Negro Hornopirén und den Teams der Gesundheitsstationen, nachdem wir informiert wurden, dass aufgrund der Haushaltskürzungen der aktuellen Regierung keine Mittel zur Finanzierung der Nachtdienste unserer Techniker zur Verfügung stehen», fügte sie hinzu. Sie ergänzte: «Das bedeutet, dass, falls die Situation anhält, Notfälle nach 17 Uhr nicht mehr bearbeitet werden können, es sei denn, es handelt sich um lebensbedrohliche Fälle.
» Sie kritisierte zudem die fehlenden Mittel und die Entscheidungen, «die weit entfernt von unserer Realität getroffen werden». Die Bürgermeisterin betonte: «Als Bürgermeisterin kann ich nicht zulassen, dass ein so grundlegendes Recht wie die Gesundheit verletzt wird. Deshalb haben wir heute einen Schutzantrag vor dem Berufungsgericht in Puerto Montt eingereicht, denn unsere Menschen dürfen nicht ungeschützt bleiben.
» «Es kann nicht weiter so entschieden werden, dass es unsere Gemeinschaften direkt betrifft. In Hualaihué ist nichts überflüssig, besonders nicht in der Gesundheit», unterstrich die Bürgermeisterin und erklärte: «Ich werde nicht ruhig bleiben, solange das Risiko besteht, dass unser Nachbarn keine rechtzeitige Behandlung erhalten. Gesundheit ist kein Privileg, sondern ein Recht.
Und das werden wir verteidigen», bekräftigte Espinoza.
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