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Biermarkt in Chile stabil – Brauer setzen auf Premium und Erlebnis
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16:00 · Chile

Biermarkt in Chile stabil – Brauer setzen auf Premium und Erlebnis

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Con un volumen de mercado superior a los tres mil millones de dólares y sólidas perspectivas de crecimiento, el mercado de la cerveza en Chile se mantiene como una opción económicamente atractiva, e observa, además, un cambio estructural hacia cervezas premium y especiales, mientras la cultura de consumo tradicional continúa consolidada. Für das Jahr 2025 liegt der Wert des Biermarkts in Chile bei rund 2,75 Billionen Pesos (3,05 Milliarden US-Dollar). Eine differenzierte Betrachtung der Vertriebswege zeigt die Bedeutung verschiedener Absatzkanäle: Der Gesamtumsatz lag 2025 bei rund 2,61 Billionen Pesos (2,9 Milliarden US-Dollar).

Davon entfallen etwa 1,62 Billionen Pesos (1,8 Milliarden US-Dollar) auf den Einzelhandel und rund 990 Milliarden Pesos (1,1 Milliarden US-Dollar) auf den Außer-Haus-Markt, also Gastronomie, Bars und Restaurants. Strukturell wird der Markt weiterhin klar von Lagerbieren dominiert, die den größten Anteil am Absatz ausmachen. Rund 65 Prozent des Marktes entfallen auf große, international tätige oder landesweit aktive Brauereien mit starken Vertriebsnetzen.

Konsum auf hohem Niveau Chile gehört zu den bieraffineren Ländern Lateinamerikas. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei etwa 54 bis 55 Litern pro Jahr. Zwar bedeutet dies einen Rückgang gegenüber dem Höchststand von 69,3 Litern im Jahr 2022, insgesamt bleibt das Konsumniveau jedoch hoch und stabil.

Bier ist damit weiterhin das meistkonsumierte alkoholische Getränk. Vor allem bei jungen Chilenen gewinnt der Trend zum Maßhalten an Bedeutung: Bier mit niedrigem oder ganz ohne Alkohol ist längst kein Nischenprodukt mehr. Nachhaltigkeit und Erlebnisorientierung Produktqualität, Nachhaltigkeit und Regionalität gewinnen immer mehr an Bedeutung.

Darüber hinaus entwickelt sich Bier in Chile immer stärker zu einem kulturellen Erlebnis. Große Feste, Brauereiführungen und Gastronomie stärken die emotionale Bindung zwischen Konsumenten und Marken – ein Konzept, das auch die Cervecería Kunstmann in Valdivia erfolgreich umsetzt (siehe Seite 8 und 16). Die deutsche Bierkultur spielt hier eine zentrale Rolle – als Referenz für Präzision, Prozessverständnis und Qualitätsbewusstsein sowie für die Wertschätzung von Bier als Teil des sozialen und kulturellen Lebens.

Im Restaurant- und Besucherzentrum La Cervecería erleben Besucher Bierverkostungen kombiniert mit Gastronomie und Führungen. Gleichzeitig zeigt die Brauerei, wie nachhaltige Produktion, zum Beispiel durch Wassereffizienz und Kreislaufwirtschaft, mit wirtschaftlichem Erfolg und kultureller Identität Hand in Hand gehen kann. Premiumprodukte als Wachstumstreiber Ein zentrales Merkmal der aktuellen Marktentwicklung ist die zunehmende Premiumisierung: Produkte werden aufgewertet, um mehr Qualität statt nur mehr Menge zu verkaufen.

Diese Entwicklung begünstigt daher insbesondere Spezial- und Craft-Biere, deren Markt überdurchschnittlich wächst. Ein anschauliches Beispiel für den Erfolg handwerklich gebrauter Biere in Chile liefert Robert Tauss, Diplom-Braumeister der TU München-Weihenstephan (siehe Seite 9). Mit seinem in Limache nach deutscher Brautradition hergestellten Bier zeigt er, dass Qualität, Authentizität und handwerkliches Können von den Konsumenten geschätzt werden.

«Gut gebrautes Bier ist ein wunderbares, natürliches Getränk», begründet Tauss diesen Trend. «Wenn es in Maßen und verantwortungsvoll genossen wird, kann es sogar gesundheitsförderliche Eigenschaften haben. Bier ist ein Kulturgut – seit dem Reinheitsgebot von 1516 wird es ohne künstliche Zusatzstoffe gebraut.

» Quellen: www. expertmarketresearch. com; www.

statista. com; www. freshly-bottled.

com; https://conponchera. cl Deutschlands Bierabsatz auf Rekordtief «Bitterer als jeder Hopfen» El mercado cervecero de Alemania se contrajo el año pasado como nunca desde la reunificación. Con unas ventas por debajo del nivel de la época del COVID, las quiebras de cervecerías parecen inevitables.

Wiesbaden (dpa) – Mit 7,8 Milliarden Litern lag der Absatz sechs Prozent unter dem Vorjahr und hat auch die Werte aus den Corona-Jahren 2020 (8,7 Milliarden Liter) und 2021 (8,5 Milliarden) deutlich unterschritten, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Veltins-Chef Volker Kuhl sieht die Braubranche vor einer «Zäsur, in deren Folge immer öfter Brauereien aufgeben müssen». Schon 2025 legte das Tempo der Betriebsschließungen und Übernahmen zu.

Kleine und mittlere Brauereien, insbesondere in Süddeutschland, schlossen für immer, während Branchenriese Oettinger seine Großbrauerei in Braunschweig aufgab und mit Eichbaum in Mannheim ein weiteres Dickschiff in Eigenverwaltung ums Überleben kämpft. Das berühmte Klosterbier aus Weltenburg am Donaubruch kommt vom kommenden Jahr an aus der benachbarten Privatbrauerei Schneider. Vielen Unternehmen fehle schlicht das Geld für Investitionen, sagt Veltins-Manager Kuhl.

«Der Nachhall der Mengenverluste ist für Deutschlands Brauer bitterer als jeder Hopfen, weil er vielerorts dringend benötigte Liquidität kostete. » Viele Brauereien sind nicht mehr flüssig, um etwa neue Abfüllanlagen oder effizientere Energieanlagen zu bezahlen. Der Bierabsatz geht schon seit 1994 – damals lag der Absatz bei 11,5 Milliarden Litern – mit leichten Schwankungen zurück; die strukturellen Gründe bleiben die gleichen: Deutschlands Gesellschaft wird im Durchschnitt immer älter, und Trends zum gesünderen Lebensstil sind ungebrochen.

«Gerade bei vielen jüngeren Menschen sehen wir einen bewussteren Umgang mit Gesundheit», hat der Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, festgestellt. Nach Einschätzung des Deutschen Brauerbunds (DBB) bekommen die Brauereien, ähnlich wie Handel und Gaststätten, nun zusätzlich die massive Konsumzurückhaltung der Verbraucher zu spüren. Die Branche hofft auf Erfolg mit alkoholfreiem Bier.

Im vergangenen Jahr hingen im Handel bereits mehr als 10 Prozent des Umsatzes daran, im laufenden Jahr soll diese Schwelle auch beim Marktanteil erreicht werden, wie der Brauerbund berichtet. Deutschland sei mittlerweile zum größten europäischen Markt für Alkoholfreies geworden.

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