Bange Momente der Ungewissheit – Brand der Mall Chino (2024)
Uno de los operativos más impactantes en la trayectoria de Dieter Schwabe fue el incendio del Mall Chino, ocurrido el 12 de febrero de 2024 alrededor de las 10:20 horas, según relata él mismo. Wir wurden zu einem Brand in einem zweigeschossigen Gebäude an der Ecke Santa Rosa/Del Salvador, im Zentrum der Gemeinde und nur zwei Blocks vom Gerätehaus entfernt. Beim Eintreffen trat Rauch aus dem Dach des Gebäudes aus.
Eine Beamtin der Carabineros informierte uns, dass sich vier Personen eingeschlossen im Inneren befänden. Daraufhin befahl ich, Werkzeuge für einen gewaltsamen Zutritt aufzunehmen, und wir begaben uns in das zweite Stockwerk. Im Inneren herrschte zunächst gute Sicht.
Der Rauch befand sich im Bereich des Dachzwischenraums, Feuer war lediglich an einigen Regalen mit Kunststoffmaterialien neben der Treppe zum Obergeschoss zu erkennen. Wir bemerkten eine ausgelegte Schlauchleitung der Löschwasseranlage, die zu einer Art Lagerraum führte und über eine kleine Treppe in den Dachraum hinaufging. In der Annahme, dass diese von den vermissten Personen benutzt worden war, folgten wir ihr.
Im Lagerraum stellten wir fest, dass ein Fenster von Feuerwehrleuten einer anderen Kompanie von außen geöffnet wurde. Einer der mit mir eingesetzten Feuerwehrleute, Leutnant Valdera, begann über die kleine Treppe in den Dachraum vorzudringen, doch aufgrund der massiven Rauchentwicklung war dort keinerlei Sicht mehr möglich. Ich entschied mich, den Schlauch der Löschwasseranlage zu übernehmen und mich zur Zugangstreppe des zweiten Stockwerks zurückzuziehen, um das Feuer unter Kontrolle zu halten und unseren Fluchtweg zu sichern.
Dort traf ich auf Leutnant Miranda und bat ihn um Unterstützung an der Löschwasseranlage. In diesem Moment stürzte ein Teil der Decke auf die Treppe hinter mir ein. Die Umgebung verdunkelte sich vollständig, die Temperatur stieg stark an und der Rauch verdichtete sich zusehends.
Angesichts dieser Veränderung und der Anzeichen einer möglichen Rauchgasdurchzündung entschied ich, zum Lagerraum zurückzukehren, da ich mich an das dortige Fenster als möglichen Notausgang erinnerte. Ohne Sicht und allein auf mein Gedächtnis angewiesen, erreichte ich den Raum, befahl die Evakuierung und half den anderen Feuerwehrleuten beim Verlassen des Gebäudes durch das Fenster. Als alle draußen waren, verließ auch ich das Gebäude.
Kurz darauf geriet das zweite Stockwerk vollständig in Brand und verwandelte sich in eine gewaltige Feuerwand, deren Rauch den Himmel verdunkelte. Über Funk versuchte ich mehrfach, Leutnant Miranda zu erreichen, erhielt jedoch keine Antwort. Sorge und Schuldgefühle machten sich breit.
Erst als ein anderer Feuerwehrmann meldete, dass sich Miranda außerhalb des Gebäudes beim Fahrzeug befand, wich die Anspannung augenblicklich. In meinen 13 Dienstjahren war dies eine der prägendsten Erfahrungen – insbesondere wegen des Teileinsturzes, der blockierten Hauptausgänge, der Not-Evakuierung und vor allem wegen der bangen Minuten, in denen ein Feuerwehrmann als vermisst galt.
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